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Hier sehe ich folgende Kategorien: -Persönliche Beziehungen , Erbstück ( z.B ist Opa damit immer nach Auszahlung des Wochenlohns in die Stammkneipe gefahren) -Freude an antiker Optik, das Sich- Absetzen von modernem Plastikschrott -Aufwertung des Egos durch Einheimsen von Pokalen bei der Suche nach dem schönsten Oldtimer-Moped -Schnödes Gewinnstreben durch billigen Einkauf und teuren Verkauf
Wer die Möglichkeit hat, aus seinem Familien- oder Bekanntenkreis eine Quickly zu erwerben, sollte unbedingt zugreifen, denn dann ist die Historie bekannt und man wird beim Kauf (wahrscheinlich) nicht über den Tisch gezogen Aber Achtung: Es gibt noch Menschen welche glauben , eine verstaubte Quickly aus dem Keller besäße einen immens hohen Wert! Nichts davon! Finger weg, wenn mehr als 700 EUR für ein Teil im unrestaurierten. Originalzustand verlangt werden und das Ding seit 15 Jahren nicht bewegt wurde.
Denjenigen Zeitgenossen, die altes Eisen lieben und demonstrieren, dass man sich damit im Alltag problemlos bewegen kann, zolle ich Anerkennung.
Wer andererseits eine Quickly perfekt restauriert und das Teil dann als Ikone vor den häuslichen Kamin stellt, verkennt völlig den Charakter dieses Fahrzeugtyps: Es handelt sich hier (mit Ausnahme von Cavallino, T,TT und TTK) um reine Nutzfahrzeuge. Bereits ab Werk waren die Quicklys niemals perfekt (im heutigen Sinne) lackiert. Ebenso hätte man hochglanzpolierte Motordeckel und entsprechende Rücklichter in den 50-er Jahren vergebens gesucht. Überdies wird der finanzielle Aufwand einer perfekten Restauration bei einem späteren Verkauf niemals wieder realisiert. Aber es geht mich letztlich nichts an, wo Ihr Euer Schwarzgeld verdrückt.
Dann soll es noch Leute geben, die glauben, man könne mit dem An- und Verkauf von Quicklys Geld verdienen. Weit gefehlt! Wenn Ihr Glück habt, bekommt Ihr gerade mal Eure Einstands- und Materialkostenkosten zurück. Eure Arbeitszeit bleibt immer unbezahlt.
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