Schraubertag 16.Februar 2008

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05.01.2009

Kurt V

Wieder mal war ein Quickly-Schraubernachmittag angesagt.

Zum 16. Februar hatte ich die Quickly Treiber, zum wiederholten Mal, in meine Hobby Werkstatt eingeladen. Im Laufe der vielen Jahre hat sich mittlerweile so ein ungeschriebenes Ritual eingebürgert.Irgend jemand der sich berufen fühlt bringt etwas zum Essen mit, ein anderer etwas zum trinken. So auch dieses mal. Hans und Manfred zwei neue Mitglieder aus Sprockhövel und Witten meinten, als Einstand bringen wir einige Ringe Fleischwurst, von einem Metzger aus der Nachbarschaft, der schon zum 7. oder 8. mal den 1. Preis für die beste Fleischwurst gewonnen hatte, mit. Die Brötchen und zum Spülen einen Kasten Bier haben die zwei dann auch noch spendiert.

Die Frauen von Sepp, Norbert und Guido haben selbstgebackenen Kuchen mitgegeben. Meine Frau bringt den Kaffee und kümmert sich um das nötige Geschirr. Man sollte meinen wenn man das liest, dass hier nur gelebt wird, aber nein, so ist es nicht, es wird auch heftig geschraubt.

 

Eine Arbeitsgruppe z.B. zerlegt den Quickly Motor von Matthias, welchen er im Internet erstanden hat, und der von innen inspiziert werden sollte. Hier hat es ein Problem mit dem abziehen vom Kettentitzel gegeben. Es hat so fest gesessen, daß es nur durch erhitzen mithilfe der Schweißflamme möglich war, das Ritzel von der Welle abzuziehen. Der Versuch, erhitzen durch Heißluftpistole, war zuvor gescheitert.

Die zweite Gruppe befasste sich mit dem 3-Gang linksgebremsten Motor von Frank, bei dem auch nur eine innere Bestandsaufnahme gemacht werden sollte. Frank kann zufrieden sein, er hat für kleines Geld einen Motor erstanden, der von innen noch wie neu ist. Er hatte anschließend so ein breites Grinsen, daß die Ohren Besuch bekommen hatten.

Die dritte Gruppe hatte sich um Guido gebildet der seinen Motor auf den Sprüfstand von Egon zum laufen bringen wollte. Aber er wollte partout nicht anspringen. Die Fehlersuche ergab: kein Funke.

Glücklicherweise hatte ich im vorigen Monat eine Prüfvorichtung gebaut, bei der man dynamisch die Lichtmaschinen testen kann. ( hier von soll ich auch einen Bericht machen; kommt demnächst.) Die Lima hatte Guido im Internet ersteigert. Der Verkäufer hat sie aus verschiedenen Systemen zusammengesetzt, sodaß sie nicht funktionieren konnte. Als dann Zündspule, Grundplatte und Schwungrad aus Guido’s Fundus richtig zusammen gesetzt, was zusammen gehört, war auch ein herrlicher Funke mit einen Funkenstrecke von fast 15 mm da. Die Lima wurde nun wieder in den Motor eingebaut und Egon’s zerlegbarer Prüfstand kam zu seinem Recht. Der Motor sprang dann auch sofort an. Das zufriedene Lächeln auf Guido’s Gesicht bestätigte, daß ein Schraubernachmittag so richtig glücklich machen kann.

Jetzt wollten die 14 Quickly Schrauber erst mal das Erfolgserlebnis mit Guido teilen. Dreizehn Mann stehen mit Kaffee, Kuchen oder mit einem Drink rund um den Prüfstand während Guido den Motor in einer blauen Wolke drehen läßt. Ein Bild für die Götter.

Gegen 17:30 wird dann mit alle Mann das Werkzeug geputzt die Werkstatt ausgefegt und aufgeräumt. Nach etwa einer Stunde geht auch dieser Schraubernachmittag mit Erfahrungsaustausch und weitergeben von Wissen und Tricks, langsam zu Ende mit dem Versprechen das der nächste bald folgen wird.

Kurt

 

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