Welches Modell?

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Letzte Aktualisierung
07.03.2010

Man sollte sich darüber klar sein, dass die einzelnen Quickly-Typen durchaus unterschiedlichen Charakter und unterschiedliche Fahreigenschaften aufweisen:

Für den Liebhaber des rustikalen Outfits, Flachlandbewohner und für Fahrer, die weder an Hämorrhoiden noch an hypertrophierter Prostata  leiden, empfehlen sich die Modelle N, S, N-23, S-23. Wegen nicht vorhandener Hinterradfederung  können Fahrbahnstöße und Vibrationen in voller Bandbreite ausgekostet werden. Spontanerektionen bei Volllast werden gelegentlich bei jugendlichen Fahren beobachtet.  Auch stört das praktisch nicht vorhandene Bremsvermögen bei den Modellen mit Halbnabe den Bewohner des Flachlandes nicht.

Etwas mehr Fahrkomfort bieten die Modelle mit Hinderradfederung, nämlich L und F, wobei letztere die eindeutig bequemste darstellt. Zumal die F immer mit Dreiganggetriebe  ausgestattet ist und auch so bremst, dass man wirklich vor einer Ampel zum Stehen kommt. Apropos Dreiganggetriebe: Eine feine Sache in den Bergen, wenn das Getriebe völlig in Ordnung und penibel eingestellt ist. Nach meiner Erfahrung  sind die Quickly- Dreiganggetriebe allerdings eine üble Fehlkonstruktion und nur für den Profi (der sie selbst reparieren und einstellen kann) empfehlenswert. Die Konkurrenten Zündapp ,Sachs und Simson haben hier ganz eindeutig bessere Lösungen gefunden.

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